Warum muss der Elektroenergieverbrauch gemessen werden?

 

Investitionen in intelligente Power Distribution Units (PDUs) oder andere Formen von Energiesubmetern stellen im Hinblick auf die Gesamtinvestitionen in die elektrische Infrastruktur eines Rechenzentrums nur Peanuts dar. Die Kosten sind jedoch nicht alltäglich und bleiben zumeist bei der Kalkulation des Gebäudes unberücksichtigt. Deshalb wirft sich die Frage nach dem WARUM? auf.

 

Diese Frage lässt sich aus der Funktion der PDUs heraus beantworten:

  • Energiemessung
  • Verteilung der Elektroenergie
  • Sicherung der Infrastruktur

 

Dabei handelt es sich um einen technischen Prozess, den wir auf den Produktseiten dieser Website detailliert darlegen wollen. Eine Investition in ein Energiesubmeter steht allerdings für weit mehr als nur für technische Spezifikationen. Es geht vielmehr um die indirekten Folgen des Vorhandenseins von Messinstrumenten und die Überwachung.

 

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In erster Linie sorgen Energiemessinstrumente für einen geringeren Energieverbrauch. Dies bildet nicht nur einen wirtschaftlichen Aspekt, sondern auch eine moralische Pflicht, alles dafür zu tun, um den Energieverbrauch im Allgemeinen einzuschränken. Rechenzentren sind mit dem Fluch eines extrem hohen Energieverbrauchs behaftet. Durch die Messung des Verbrauchs und die Tatsache, dass dieser an den Verbraucher weitergegeben wird, kann ein entsprechendes Bewusstsein erreicht werden, das wiederum dafür sorgt, dass die Verbraucher in der Zukunft dem Energieverbrauch ihrer Apparatur eine höhere Aufmerksamkeit widmen. Dies hat letztendlich zur Folge, dass eine sparsamere Hardware erworben wird und Softwarelieferanten unter Druck gesetzt werden, mit der Hardware effizienter umzugehen. Ein Energiesubmeter bildet einen Katalysator dieses Prozesses, der dafür genutzt wird, Verbesserungen zu überwachen.

 

Verfügbarkeit

Eine weitere Folge der Messung besteht darin, dass die Qualität der Leistungsverteilung im Rechenzentrum erheblich verbessert wird. Dies wird ermöglicht, indem mit den Messungen die Verbrauchsspitzen ermittelt werden können. Wenn diese Spitzenwerte rechtzeitig erkannt werden, können Maßnahmen zur Vermeidung von Ausfällen eingeleitet werden, beispielsweise in Form einer Streuung der Belastungen im Rechenzentrum. Ein weiterer Sachverhalt, der für die Verfügbarkeit des Rechenzentrums von Bedeutung ist, liegt in den Sicherheitsvorrichtungen, die in einer PDU installiert sind. Sicherungen gegen eine Überlastung und zur Vermeidung von Kurzschlüssen sowie Überspannungssicherungen bilden Instrumente, die dafür sorgen, dass Unzulänglichkeiten bei der Stromversorgung so gut wie möglich isoliert werden und sich nicht auf andere Apparaturen auswirken. Die richtige Entscheidung für die genaue Wahl der Sicherungsvorrichtung ist natürlich von der Infrastruktur des Rechenzentrums abhängig. Für jede PDU kann die ideale Konfiguration festgestellt werden.

 

Behördliche Zwänge

Die Behörden werden den Energieverbrauch immer mehr belasten. In unseren Nachbarländern wurden bereits Gesetze verabschiedet, nach denen Großverbraucher zu einer detaillierten Energieüberwachung und einer entsprechenden Veröffentlichung verpflichtet sind. Eine Nichteinhaltung dieser Forderung ist mit hohen Geldstrafen verbunden. Immer mehr Länder werden ihre Gesetzgebung dahingehend anpassen, dass die Großverbraucher dazu gezwungen werden, Maßnahmen einzuleiten, um den Verbrauch zurückzudrängen. Die Messung und Aufzeichnung der Energieströme bildet dabei eine erste Voraussetzung. Auf der Grundlage der Messergebnisse können Verbesserungen getestet und es kann nachgewiesen werden, dass an einer effizienteren Betreibung des Unternehmens gearbeitet wird.